CAR Style Hamburg 05.-07.10.2007
CAR style: Mehr als 15.000 Besucher in Hamburg
Eine erfolgreiche Premiere hat die CAR style vom 5. bis 7. Oktober 2007 auf dem Gelände der Hamburg Messe gefeiert. An drei Ausstellungstagen kamen insgesamt mehr als 15 000 Besucher zur ersten Auto- und Tuningmesse Norddeutschlands. 275 Tuner, Clubs und Unternehmen präsentierten in sechs Hallen ihre Angebote und Neuheiten rund ums Auto. Zahlreiche Shows und Wettbewerbe sorgten für spannende Unterhaltung.
Die Aussteller der CAR style waren sich einig: Solch eine Messe hat in Norddeutschland bisher gefehlt. "Wir sind mit der Premiere sehr zufrieden", betonte auch Bernd Aufderheide, Geschäftsführer der Hamburg Messe. "Unsere neue Messe schließt eine Lücke und ist von der Branche und der Tuningszene auf Anhieb sehr gut angenommen worden." Und Co-Veranstalter Eckhard Stürck, Geschäftsführer der CAR style Veranstaltungs-GmbH, unterstrich: "Norddeutschland hat ein neues Forum und einen adäquaten Treffpunkt für Autoliebhaber. Uns liegen bereits zahlreiche Anfragen von Firmen für die nächste Messe im kommenden Jahr vor."
Zufrieden zeigten sich die Aussteller: "Diese Veranstaltung ist wichtig für die gesamte Region - es gibt sonst im Norden keine vergleichbare Automesse", sagte Alexander Junius. Er präsentierte mit seiner Firma MTM Tuning Junius Automobile Fahrzeugzubehör und Tuning-Accessoires für Modelle des Volkswagen-Konzerns.
Mit edlen Sportwagen der Marken Lotus, Ferrari und Porsche vertreten war die Limited Cars Group. Auch hier betonte Inhaber Peter H. Brecht die Wichtigkeit einer solchen Messe für den Norden Deutschlands. "Begeistert sind wir auch von dem Interesse der Medien." Für Brecht ließ der Verlauf der ersten Veranstaltung dieser Art daher nur ein Schluss zu: "Wir werden auch im kommenden Jahr wieder dabei sein."
"Es war wirklich überfällig, einmal zu zeigen, dass es Tuning auch im Norden gibt", meinte Christian Lutosch, Inhaber von Underground Racing. Was Tuning aus dem Norden unter anderem bedeutet, das zeigte Lutosch auch direkt an seinem Stand: "Wir bieten vor allem Leistungssteigerung mit Kompressoren für Mercedes-Fahrzeuge mit V6 und V8 Motoren an." Dass dies aber noch nicht alles ist, war an dem Stand ebenfalls zu entdecken: Dort standen nämlich auch Fahrzeuge, die in Deutschland sonst kaum erhältlich sind, die Lutosch aber aus den USA und Japan importiert.
Dass es eine große Zahl an Tuning-Liebhabern in und um Hamburg gibt, zeigte die Besucherzahl. "Wir sind wirklich positiv überrascht, dass die Messe so gut anlief", so Ralf Bumann, Geschäftsführer des Ausstellers Wheelscompany. Hier drehte sich alles um hochwertige und außergewöhnliche Leichtmetallräder. "Es gab gezielte Anfragen und auch Verkäufe." Schließlich zeigte man hier, was Autoliebhaber derzeit begehren: Aktuelle Räder in großen Formaten bis zu 26 Zoll und Spezialausführungen, die sich nach Wunsch des Kunden gestalten lassen - von der Individual-Lackierung bis zum Besatz aus Swarovski-Steinen ist alles möglich.
"Sehr gut gelaufen" sind die Geschäfte laut Mitarbeiter Kevin Ries bei Audio Design. Gefragt war dabei nicht mehr das klassische Autoradio zum Nachrüsten: "Es musste schon etwas Extravagantes sein." Zum Beispiel der Bildschirm zum Anschauen von DVDs.
Wie sehr die Tuning-Branche mit der Zeit geht, war beim Auto Tuning Center Hamburg (ATC) zu erkennen. Denn neben dem reinen Chip-Tuning ging es hier vor allem darum, Interesse am Eco-Tuning zu wecken - dabei geht eine moderate Leistungssteigerung mit einem gesenkten Verbrauch einher. "Die Leute wissen von diesem Thema oft noch recht wenig. Uns ging es daher darum, das Interesse zu wecken", so Inhaber Oliver Streubel. "Es war für uns sehr wichtig, uns auf dieser Messe zu präsentieren."
Erwartungen erfüllt hieß es bei dem Aussteller Royal Cars. Das Unternehmen hat sich auf die Vermietung besonders hochwertiger und außergewöhnlicher Fahrzeuge für besondere Anlässe spezialisiert. Blickfang auf dem Messestand war unter anderem eine zwölf Meter lange Hummer-Stretchlimousine. Die Fahrzeuge wurden nicht nur bestaunt: "Es gab auch konkrete Gespräche für Aufträge", erklärte Inhaber Sven Schüll. Denn gemietet werden die Nobel-Modelle nicht nur von den Berühmten und Reichen, sondern auch als Highlight einer Hochzeit oder eines Geburtstages.
Was die Messe für das Tuning-Gewerbe bedeutete, brachte Airbrush-Künstler Kai Kock von Kockis Airbrush auf den Punkt: "Die Leute verlassen sich nicht nur auf Anzeigen und Annoncen - sie wollen die Autos sehen und anfassen." Dass es viel zu sehen gab, das bewies auch ein aufwändig lackierter Roadster an Kocks Messestand.
"Für uns Autoliebhaber war das eines der wichtigsten Events in Norddeutschland", fasste Andreas Krüger, Sprecher von Bad Toys, zusammen. Die Interessengemeinschaft von Liebhabern klassischer Automobile stellte u.a. einen Ford Mustang und einen sehr seltenen Lamborghini vor. "Es war im Endeffekt eines der schönsten Dinge des Jahres, dass diese Veranstaltung stattgefunden hat. Viele Leute sind gezielt zu uns gekommen." Ähnlich sah es beim Corvette-Club Hamburg aus. Die Anhänger des legendären amerikanischen Sportwagens waren mit Autos unterschiedlichster Jahrgänge vertreten. "Für uns stand im Mittelpunkt, den Club zu präsentieren und unsere Fahrzeuge vorzustellen", so Vorstandsmitglied Holger Goll.
Dass das Publikum Interesse auch an eher ungewöhnlichen Themen hatte, zeigte sich bei der Airbase Wittstock, die über Rennveranstaltungen auf dem Areal informierte. "Wir stoßen hier auf reges Interesse", so Sprecher Jürgen Nagel, was an den Veranstaltungen wohl ebenso lag, wie an dem am Stand ausgestellten 3.000 PS Dragster. Auch der Club RPM erregte mit seinem noch eher ungewöhnlichen Thema die Aufmerksamkeit der Besucher - hier haben sich nämlich Liebhaber des Tunings asiatischer Fahrzeuge zusammengeschlossen. Und auch hier lautete das Resumee: "So eine Messe war längst überfällig, so etwas gab es bisher in Norddeutschland nicht."
Zu entdecken gab es aber auch, dass der Begriff Tuning nicht nur mit auffälligen Formen und Farben in Zusammenhang gebracht werden sollte. So ging es bei der European Mobile Media Association (EMMA) um die Themen Hifi und Multimedia im Auto. "Wir zeigen, dass sich hohe Klangqualität auch erzeugen lässt, wenn die Nutzbarkeit des Fahrzeugs voll erhalten bleibt", erklärte EMMA-Geschäftsführer Alexander Klett. Daneben gab es auf der CAR style das Finale der Deutschen Meisterschaften im dB Drag und die Endausscheidung der D.T.S. Masters, der Deutsche Tuning Meisterschaft.
Richtig Action bekamen die Besucher geboten, wenn im Fahrparcours der Ferrari 360 Modena NGT und der Lotus Martini Exige S ihre Runden drehten…
„Auf Wiedersehen“ im nächsten Jahr.
Mehr unter www.carstyle-hamburg.de.
Text: Prestige Cars, PR
Fotos: www.carstyle-hamburg.de
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