Der CLS von VW = Passat Coupe
Der neue Passat als Coupé ,
tritt so ganz anders auf als bisherige Volkswagen: durchgestylt, elegant und fast ein bisschen protzig. Den Unterbau teilt sich das Passat-Coupé mit der radstandidentischen Limousine. Aufgrund der größeren Überhänge ist die CC-Karosserie drei Zentimeter länger und misst nun stattliche 4,80 Meter. Ein Plus von 3,6 Zentimetern in der Breite und fünf Zentimeter weniger in der Höhe sorgen für eine bei VW bis dato nicht gekannte Präsenz, die ausgeprägte Schulterlinie unterstreicht das satte Erscheinungsbild.
Hinter den rahmenlosen Türen findet sich dann aber viel Bekanntes wieder. Die Armaturentafel wurde im Wesentlichen übernommen, die Klimaeinheit in der Mittelkonsole fällt etwas schlanker aus. Dekorblenden aus Echtholz und Aluminium werten das Interieur spürbar auf – und Platz hat der Passat auch als Coupé jede Menge. Wenn auch nur für vier Personen. Statt einer herkömmlichen Rückbank ist im Fond eine Einzelsitzanlage verbaut, die den Passagieren besten Halt auch bei zügiger Fahrt bieten soll. Die Kopffreiheit ist trotz der abfallenden Dachlinie gut. Das optionale Panoramadach reicht bis hinter die B-Säule und lässt sich, anders als die Glasdeckel der Konkurrenz, um einige Zentimeter anheben.
In Sachen Fahrdynamik verspricht Volkswagen jede Menge – und das ohne Einbußen beim Komfort. Dynamic Drive Control (DCC) soll den Zielkonflikt lösen, ein Fahrwerk mit elektrisch verstellbarer Dämpfung. Zur Wahl stehen die Programme Normal, Komfort und Sport. Auf Knopfdruck lässt sich der Charakter des Wagens verändern, was auch die Servounterstützung der Lenkung miteinbezieht.
Weitgehend selbstständig
Ohnehin ist der Passat CC der automatischste Volkswagen aller Zeiten. Auf Knopfdruck parkt er selbstständig ein (Park Assist), und das Abstandsradar namens Front Assist hält auch bei sich ändernden Geschwindigkeiten stets den Sicherheitsabstand zum Vordermann ein. Zudem überwacht das System laufend den Verkehr und warnt vor möglichen Auffahrunfällen.
Neu bei VW ist der Lane Assist, eine aktive Spurhaltehilfe, wie sie bislang nur die Oberklasse anbietet. Über ein Kameraauge erkennt nun auch der Passat den Straßenverlauf. Droht das Verlassen der Ideallinie, lenkt das System selbstständig zurück in die Spur. Freilich muss der Fahrer die Hände weiterhin am Lenkrad behalten, sonst beschwert sich das System lautstark und schaltet sich dann ab.
Sparsame Basistriebwerke und ein 300-PS-Hammer
Motorenseitig bekommt das Coupé ebenfalls nur das Beste respektive Modernste verpasst, dass der Konzern in den Regalen hat. Basismotor auf Benzinerseite ist der 1,8-Liter-TSI mit 160 PS, der jüngst auch im Audi A4 vorgestellt wurde. Zweiter Turbo-Vierzylinder ist ein 2-Liter-TSI mit 200 PS. Mit 7,6 beziehungsweise 7,9 Litern Normverbrauch sind diese Triebwerke zumindest auf dem Papier sehr sparsam. Sechs Gänge sind bei beiden serienmäßig, für den 1,8er gibt es optional das neue 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Top-Benziner ist ein 3,6-Liter-FSI-Sechszylinder mit 300 PS. Dank serienmäßigem Allradantrieb und DSG soll der Standardspurt auf Tempo 100 in nur 5,6 Sekunden gelingen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h. Auf dem US-Markt wird der Sechszylinder übrigens, wie seit Längerem, nur mit 280 PS und einer 6-Gang-Wandlerautomatik angeboten.
Auf Selbstzünderseite ist der moderne, laufruhige 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzung in zwei Leistungsstufen erhältlich. Die 140-PS-Version soll im Schnitt nur 5,8 Liter Diesel auf 100 Kilometer verbrauchen, die 170-PS-Variante mit 6,0 Litern auskommen. Für beide Motorisierungen ist DSG lieferbar.
Ab rund 30 000 Euro
Der Preisaufschlag für das Coupé liegt bei etwa 1800 Euro. Da der CC auf der Ausstattungslinie Sportline aufbaut, bedeutet das für die Basismotorisierungen (Diesel wie Benziner) einen Einstandspreis von rund 30 000 Euro. Der Sechszylinder dürfte knapp 40 000 Euro kosten – mit weiterem Spielraum nach oben. Die Assistenten wollen schließlich extra bezahlt werden.
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17.01.08 um 03:11 Uhr
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16.01.08 um 15:10 Uhr
16.01.08 um 14:49 Uhr
Ein Kumpel der bei uns in der Gegend bei VW arbeitet, war bei der Vorstellung vom Tiguan für Mitarbeiter in Spanien irgendwo und hat dort den Passat zum ersten mal gesehen und hat mir dort schon versichert das er super live aussieht, bin mal gespannt wenn man die ersten auf den Strassen sieht, wie dann die Reaktionen sind!
16.01.08 um 12:15 Uhr
Doch der Preis wird sehr interessant werden, zumal er vom design her ein gegner für den CLS von Daimler, aber dennoch bezahlbar ist, da wird sich sicher wieder ein kleiner Erfolg ankündigen, so wie beim Tiguan auch. Denn mit dem Phaeton hat das neue Pasat CC Coupé nichts am hut. Er ist eher ein Lifestyle-coupé mit angemessener Austattung zum "guten" preis.
Klasse, VW!
16.01.08 um 11:04 Uhr
16.01.08 um 10:48 Uhr