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Kommentare (1)  | Bilder(1) 26. November 2007
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Essen Motor Show: Sportboliden und Öko-Tuning

Essen Motor Show: Sportboliden und Öko-Tuning

Autotuning und Umweltschutz sind auf den ersten Blick kaum vereinbar. Dennoch geht auch an einer der größten Tuning-Messen der Welt die aktuelle Klimadebatte nicht spurlos vorüber und immer mehr Veredler bemühen sich, den Durst ihrer leistungsstarken Pkw zu drosseln. So werden auf der 40. Essen Motor Show (1. bis 9. Dezember) neben aufgemotzten Boliden und kuriosen Fahrzeug-Kreationen auch Pkw zu sehen sein, die trotz Leistungssteigerung weniger Kraftstoff verbrauchen als die Basis-Serienmodelle.

Bei dem so genannten "Öko-Tuning" handelt es sich um eine spezielle Form des Chip-Tunings, das über das Motormanagement die Kraftstoffeinspritzung optimieren und so zu einem geringeren Verbrauch beitragen soll. Der Veredler Abt beispielsweise hat die "intelligente Sporttechnologie" entwickelt, die bei gleichzeitiger Leistungssteigerung den Verbrauch des Pkw reduziert. Der Seat Leon "iS" schluckt so trotz beinahe 50 PS Mehrleistung im Durchschnitt knapp einen Liter weniger Benzin als das Serienmodell.

Und auch alternative Treibstoffe kommen bei den Veredlern zum Einsatz. AC Schnitzer zeigt mit dem GP3.10 eine 406 kW/552 PS starke Version des BMW 3er Coupés mit Flüssiggas-Antrieb. Im Gas-Betrieb soll der CO2-Ausstoß des Sportlers um bis zu 15 Prozent gegenüber der Benziner-Version sinken.

Doch wie es sich für eine Tuning-Messe gehört, spielt in den 18 Messehallen auf rund 105 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche nicht nur das Thema Umweltschutz eine Rolle. Vielmehr sind es die protzigen PS-Fahrzeuge mit großen Felgen, Spoilern und anderen Extras aus Karbon und Chrom, die die Tuning-Fans in das Ruhrgebiet locken. Im vergangenen Jahr konnte die Messe fast 400 000 Besucher verzeichnen.

Neben den Veredlern sind auf der Motor Show auch die Ausstellungsbereiche Automobile, Classic Cars, Design und Zubehör vertreten, die für fast jeden Autointeressierten etwas Sehenswertes bieten. Zum Staunen und Träumen laden im Show-Center kuriose Fahrzeug-Raritäten ein. Unter ihnen finden sich beispielsweise Design-Studien, künstlerisch gestaltete Art-Cars, Lowrider, Dragster, Daytonas und Sound-Cars.

Im Ausstellungsbereich der Automobilhersteller stehen die sportlichen Vertreter der Modellpalette im Mittelpunkt. So feiert beispielsweise der Ford Focus ST in Essen seine Weltpremiere. Ab Anfang 2008 ist der Hochleistungskompakte mit seinem 166 kW/225 PS starken Fünfzylinder-Ottomotor im schärfer gezeichneten Blechkleid zu haben. Die Ausstellungsstücke von Skoda präsentieren sich in eher zurückhaltendem Styling. Neben der Sportversion des Skoda Fabia findet sich auf dem Stand auch eine dezent überarbeitete Variante des Roomster. Den Messeauftritt ergänzt das historische Coupé 110 R, das direkt von der Oldtimer Rallye Düsseldorf - Schanghai nach Essen rollt.

Die neuen Modelle aus dem Volkswagen-Konzern werden von dem Tuner Abt auf Hochglanz getrimmt. Sowohl die Audi-Modelle S5, S4 und R8 als auch die VW-Modelle Tiguan und Touareg sind in Abt'scher Interpretation auf der diesjährigen Essen Motor Show auf den Ständen von Dunlop und Continental zu sehen. Der Opel GT steht neu gestylt und kräftig aufgepeppt auf dem Stand des Tuners Steinmetz. Der wieder aufgelegte Klassiker wurde um zwei Zentimeter tiefer gelegt, mit neuen Endrohren, Frontgrill und Spoiler versehen. Nur fliegen ist schöner. Erstmals auf der Motor Show zu sehen ist der von Tuner M Individual veredelte Mazda 3 MPS, der unter anderem mit einem Aerodynamik-Kit und neuer Innenausstattung aufgestattet wurde. Auch das neue BMW 1er Coupé hat von AC Schnitzer einen Feinschliff erhalten und kann genau wie ein aufgerüsteter Mini Cooper S auf dem Messestand bewundert werden.

Neu in Essen ist die so genannte Lady Corner. Die Messe will mit dieser Frauen-Ecke der Tatsache Rechnung tragen, dass jährlich rund 14 Prozent aller Messebesucher in Essen weiblich sind und der Frauenanteil an Neuwagenkäufern immer weiter steigt. So findet sich in Halle eins eine Lounge mit Kaffeebar, Info-Ecke, Entspannungsbereich und Kinderspiel-Terrain.

Ein weiteres Messe-Highlight ist die Präsentation der Sieger des Motor-Journalisten-Preises "Topauto 2008". Über 150 Motorjournalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sieben Fahrzeuge und eine Technologie zu den besten des Jahres 2008 gewählt.

Geöffnet ist die Messe werktags von 10 bis 18 Uhr, an Wochenenden öffnen sich die Tore eine Stunde früher. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet 16 Euro, ermäßigt für Schüler, Studenten und Gruppen 14 Euro. Jugendliche bis 16 Jahre zahlen 12 Euro, Kinder unter acht Jahren dürfen die Messe gratis besuchen. In der Happy-Hour, wochentags zwischen 15 Uhr und 18 Uhr, zahlen Erwachsen 10 Euro, Jugendliche bis 16 Jahre sieben Euro.

Informationen zu Anreise und Parken finden sich unter http://www.essen-motorshow.de.

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Mario 26.11.07 um 13:45 Uhr
Hallo Marlon,

klasse Bericht mit vielen Informationen. Gefällt mir.


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