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Kommentare (0)  | Bilder(1) 25. März 2018
// Community: Kritik am Carfreitag in Singen

„Carfreitag“ in Singen: Verbot für alle Tuner

Am christlichen Feiertag Karfreitag treffen sich an vielen deutschen öffentlichen Orten allerlei Tuningbegeisterte und stellen ihr Fahrzeuge aus. In der Stadt Singen wurde nun vom Bürgermeister ein Verbot für den in der Szene bekannten „Carfreitag“ ausgesprochen, das Ansammlungen von mehr als 5 getunten Fahrzeugen an einem Ort untersagt.


Das Polizeiaufgebot wird am Carfreitag 2018 in Singen vermutlich wieder relativ hoch sein. © Depositphotos.com/huettenhoelscher

Der Carfreitag war in Singen schon immer ein großer Tag für alle Tuningbegeisterten. Doch jetzt will die Stadt durchgreifen. Was es damit auf sich hat, erläutern wir im Folgenden.


Kein Tuningtreffen am Carfreitag in Singen

In den vergangenen Jahren sammelten sich viele Tuner unangemeldet auf Parkplätzen in Singen, stellten ihre Fahrzeuge aus und feierten den inoffiziellen Start der Tuningsaison. Dieses Jahr wird es diese Treffen so nicht mehr geben können, da vom Oberbürgermeister wie vergangenes Jahr auch schon ein Verbot erlassen wurden. Demnach werden bei jeder Ansammlung von 5 oder mehr getunten Fahrzeugen die Wagenbesitzer mit einer Strafe von 150€ belegt. Sollte nach weiteren 20 Minuten der Platz nicht geräumt sein, werde das Fahrzeug abgeschleppt.

Das eigentliche Problem sind die Raser

Neben Singen hat nun auch Paderborn so ein Verbot angekündigt. Doch wieso sehen sich die Stadtverwaltungen in der Pflicht diese Verbote am Carfreitag auszusprechen?

Stellung wurde dazu nicht wirklich genommen, jedoch kann davon ausgegangen werden, dass friedliche Treffen auf Parkplätzen nicht der ausschlaggebende Grund sind. Vielmehr geht es um das drumherum, um die lauten Motoren die im Minutentakt aufheulen und um Fahrer die mit quietschenden Reifen quer durch den Kreisverkehr fahren. Diese Lautstärken sind von Anwohnern meist nicht erwünscht.

Häufig sind es nicht die Tuner, die negativ auffallen. In der Regel ziehen Tuningtreffen auch Raser mit hochmotorisierten Fahrzeugen an. Dabei kommt es oft zu unerlaubten und auch gefährlichen Aktionen im Straßenverkehr. Dies findet häufig zu lasten der Tuner statt, die im Anschluss verstärkt kontrolliert werden, während viele Raser aus den benachbarten Länder wie der Schweiz anreisen und glimpflich mit einer Geldstrafe davon kommen.

„Carfreitag“: inoffizieller Saisonstart für die Tuningszene

Der Carfreitag ist ja für viele Tuner die erst Möglichkeit des Jahres, ihre über den Winter umgebauten Fahrzeuge zu präsentieren. Der Name kommt vom christlichen Feiertag „Karfreitag“, in Verbindung mit dem englischen Wort für Auto „Car“. So hat sich in den letzten Jahren in vielen Großstädten wie Paderborn, Singen und Cottbus eine jährlich wiederkehrende Ausstellung an öffentlichen Plätzen gebildet.

Auch am Nürburgring treffen sich viele Autobegeisterten mit ihren Fahrzeugen, um über die Nordschleife zu fahren.

Unabhängig davon wo man am Carfreitag unterwegs ist, gilt die Regel: Alles am Fahrzeug sollte eingetragen sein, da die Wahrscheinlichkeit in eine Kontrolle zu geraten sehr hoch ist. Zudem ist es auch ratsam, sich an die StVO zu halten und auf Burnouts oder "Sound- und Leistungsdarstellungen" zu verzichten.

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