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Aerodynamik-Champion der Kompakten: Die Mercedes A-Klasse

8. November 2019
Tuning News: Kleiner Benz ganz groß

Sechs Jahre nachdem die dritte Generation die Mercedes A-Klasse revolutionierte, orientiert sich auch die 2018 vorgestellte vierte Generation W 177 an den etablierten Vertretern der Kompaktlimousinen. Damit ist die kompakte, hochbauende Karosserie der Vorgänger längst passé – die A-Klasse orientiert sich elegant an den größeren Brüdern und sieht endlich aus wie ein richtiger Mercedes auf hohem Technikniveau.

Die Mercedes A-Klasse ist sowohl als Schrägheck- als auch als kurze Stufenheck-Limousine in vier Ausstattungsvarianten erhältlich. Für den chinesischen Markt gibt es zudem eine Langversion des Stufenhecks. Die Limousine spielt mit ihrem Luftwiderstandsbeiwert von 0,22 – auch als cW-Wert bekannt – bei den Serienfahrzeugen weltweit ganz vorne mit. Unter den kompakten Limousinen sollte ihr dabei sogar kein anderes Fahrzeug das Wasser reichen können. Mercedes hat aus den Fehlern beim Komfort der Rückbank des Vorgängers W 176 gelernt und ermöglicht durch eine niedrigere Sitzposition samt längerem Radstand ein einfacheres Einsteigen in den Fond.

Mit dem A 45 S gehen die Stuttgarter auf Rekordjagd

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Im Vergleich zu früher nicht widerzuerkennen und ein echter Landstraßenräuber: Die Mercedes A-Klasse W 177
Wer es richtig sportlich mag, kann auf die allradgetriebenen A 35 und A 45 zurückgreifen, die bis zu 421 PS leisten. Damit liefert die Mercedes A-Klasse sogar einen weiteren Rekord. Der Motor des A 45 S ist der stärkste Serien-Vierzylinder der Welt. Während man beim A35 noch zwischen beiden Karosserievarianten wählen kann, sind der A 45 sowie der A 45 S lediglich als Schrägheck erhältlich. Mit dem A 250 e ist zudem eine Motorvariante mit Plug-In-Hybrid verfügbar, die eine Systemleistung von 218 PS erreicht und 75 Kilometern rein elektrisch fahren kann.

Die A-Klasse ist der erste Benz mit Personal Assistant

Der Kleine ganz groß – als W 177 hat die Mercedes A-Klasse als erster Benz überhaupt die Mercedes-Benz User Experience erhalten. Damit kann der Nutzer nach persönlichen Vorlieben eine intelligente Assistenz-Software steuern und programmieren – das Ganze sogar per Sprachsteuerung. Auch bei den Sicherheitssystemen bedient sich der Baby-Benz bei den ganz Großen. Die Ausstattung der S-Klasse ermöglicht es der A-Klasse zudem, teilautonom zu fahren.

KW sorgt für ein sattes Plus an Dynamik bei der Mercedes A-Klasse

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Wer gerne sportlich unterwegs ist und eine optimale Straßenlage zu schätzen weiß, sollte sich das KW-Gewindefahrwerk Variante 3 einmal genauer anschauen. Je nach eigenen Ansprüchen und Vorlieben kann man das Variante 3-Gewindefahrwerk mit 16 Klicks in der Zugstufe und zwölf Klicks in der Druckstufe nach Belieben einstellen und somit entweder für mehr Sportlichkeit und Dynamik oder für eine komfortablere Abstimmung sorgen. Dank Technologietransfer aus dem Motorsport kann man sich damit ein bisschen wie ein Werksfahrer des Mercedes-AMG GT4 fühlen. Öffnet man die Ventile der Zugstufe, erhöht sich der Komfort bei niedrigen Geschwindigkeiten.

Bevorzugt man ein präziseres, direkteres Handling, kann man diese mittels der integrierten Klickeinstellung schließen. Durch die Einstellung der Druckstufe kann man unmittelbar Einfluss auf das Lenkverhalten, den Reifengrip sowie die Nick- und Rollbewegungen der Karosserie nehmen. Dank der zweistufigen Ventile der Druck- und Zugstufe, lässt sich eine manuelle Einstellung der Dämpfercharakteristik bei geringen Geschwindigkeiten vornehmen. Die ab Werk voreingestellten Kräfte bei hohen Geschwindigkeiten bleiben von dieser Einstellung unberührt. Somit ist selbst bei einem straff bzw. sportlich eingestellten Setup des Fahrwerks ein komfortables Einfedern beim starken Beschleunigen der Räder wie etwa bei Bodenwellen möglich.

Dank Tieferlegung kauert die A-Klasse auf dem Asphalt

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Mittels stufenloser Einstellung lässt sich das KW Gewindefahrwerk Variante 3 mit wenigen Klicks individuell einstellen.
Ohne dass man Abstriche in Sachen Fahrkomfort in Kauf nehmen muss, lässt sich das aus Edelstahl gefertigte KW Gewindefahrwerk Variante 3 stufenlos bis zu 50 Millimeter tiefer legen. Damit kommt die Mercedes A-Klasse, die bereits von Haus aus recht tief gebaut ist, dem Boden der Tatsachen nochmals ein gutes Stück näher. An der Vorderachse ist eine Tieferlegung von 30 bis 50 Millimeter möglich, an der Hinterachse zwischen 25 und 50 Millimeter.

Alternativ kann man bei der A-Klasse mit Mehrlenkerhinterachse zwischen dem günstigeren KW Gewindefahrwerk Variante 1 und dem exklusiveren Clubsport 2-fach Gewindefahrwerk wählen. Ein Fahrwerk der Gruppe KW Street Performance soll zukünftig ebenfalls zur Verfügung stehen. Besitzer einer Mercedes A-Klasse mit Verbundlenker-Hinterachse können lediglich auf die Variante 1 zurückgreifen. Je nach allradgetriebenem 4MATIC-Modell sind zudem neben Variante 1 und Variante 3 auch das Clubsport Gewindefahrwerk erhältlich. Ein Street Comfort Fahrwerk ist für die Allradler ebenfalls in Entwicklung.

Text: F. Fischer, Fotos: KW Automotive

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