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Der „Violet Pearl“-Astra: Gebaut und nicht gekauft!

25. März 2014
Private-Cars: Opel Astra G „Violet Pearl“

Ihr kennt das ja schon: Manchmal stellen wir euch Fahrzeuge vor, die mit so vielen Features aufwarten, dass man unmöglich alles in einen Bericht packen kann. Die „Violet Pearl“ ist ein Vertreter dieser Kategorie. Besitzer Andreas Hard legt Wert auf individuelle Veredelung und scheut beim Tuning seines Astra G kein Mühen. Wir stellen euch die violette Perle im Detail vor!

Opel auf echtem Showcar-Niveau sind vergleichsweise rar gesäht. Deshalb sind wir natürlich begeistert von dem, was Andreas aus seinem Opel Astra G gezaubert hat. Eine Vorstellung in unserem Magazin ist da eine Selbstverständlichkeit und ein Shooting war für 2013 fest eingeplant. Obwohl wir uns während der Saison sehr oft begegnet sind und auch schon das eine oder andere Foto „zwischendurch“ entstand, kam es aus Zeitgründen dann doch erst auf der Essen Motor Show zum intensiveren Knipsen von Fotos. Dort war die Violet Pearl eines der Exponate der tuningXperience, die sich erneut als Zuschauermagnet entpuppte. Andreas und seine mit Unmengen an selbst gebackenen Weihnachtsplätzchen ausgerüstete Ehefrau Nadine waren glücklicherweise nonstop auf der Messe anwesend, weshalb wir nun endlich dazu kommen, euch den 2002er Astra vorzustellen.

Diesel Power

Der „Violet Pearl“-Astra: Gebaut und nicht gekauft! Bild 763884

Angetrieben wird der Opel von einem DTI 16V mit 2 Litern Hubraum. Um die Maschine ansprechend in Szene zu setzen, hat Andreas in Sachen „Optik“ alle Hebel in Bewegung gesetzt. Abdeckungen, Deckel, Behälter...was nicht verchromt oder aus hochglanzpoliertem Aluminium neu angefertigt wurde, bekam einen glänzend schwarzen Anstrich verpasst. Der Motorraum wurde so durchdacht modifiziert, dass er fast schon wie selbstverständlich wirkt. Um das wahre Ausmaß der hier durchgeführten Tuningmaßnahmen zu erfassen, empfehlen wir euch einen Blick in die „Daten und Fakten“ zum Fahrzeug. Dort erwarten euch Extras wie ein gecleantes und mit Leder bezogenes Frontblech und viele andere Details!

Der „Violet Pearl“-Astra: Gebaut und nicht gekauft! Bild 763885

Auf dem Triebwerk selbst ist das Motto von Andreas zu lesen: Built not bought. Gebaut und nicht gekauft! Der Opelfan würde sich niemals ein fertig modifiziertes Fahrzeug zulegen oder einen Wagen einfach mit einem lässigen „mach mal!“ beim Tuner abgeben. Er legt Wert darauf, ein Showcar mit eigenen Ideen zu einem Unikat werden zu lassen. Dabei will er natürlich nicht so tun, als wäre er gelernter Sattler, Lackierer und Karosseriebauer. Aber alles, was Nadine und er selbst in die Hände nehmen können, nehmen sie auch in die Hände.

Glänzendes Schuhwerk

Der „Violet Pearl“-Astra: Gebaut und nicht gekauft! Bild 763886

Die violette Perle rollt auf Rädern aus dem Hause Dynatec. Das Modell CM6 in 9x18 Zoll mit einer Einpresstiefe von 27 Millimetern durfte natürlich nicht unveredelt unter den Show-Opel. Die Betten wurden hochglanzpoliert und die Felgensterne hochglanzverdichtet. Außerdem kommen Edelstahlschrauben zum Einsatz.
Hinter den Walzen thronen die in Wagenfarbe lackierten Bremssättel, welche dafür sorgen, dass sich die ATE-Beläge im Fall der Fälle ordentlich in die geschlitzten Brembo-Scheiben verbeißen. Ein Lowtec 9.3-Gewindefahrwerk ermöglicht dem Showcar außerdem einen standesgemäßen Tiefgang.

Alles schwarz und beige, Teil 1

Der „Violet Pearl“-Astra: Gebaut und nicht gekauft! Bild 763887

So läßt sich das von Sattler Robert Mischewski umgesetzte Motto im Innenraum des Astras am besten zusammenfassen. Auch hier herrscht die absolute Reizüberflutung an Details. Nehmen wir uns zum Beispiel mal das Armaturenbrett vor: Die Defroster-Luftauslässe wurden weggecleant. Die „normalen“ Lüftungsgitter wurden durch die eines Audi TT 8N ersetzt und zweifarbig lackiert. Den Warnblinker betätigt Andreas mit Hilfe eines BMW-E30-Schalters. Außerdem wurden sowohl Armaturenbrett als auch Lenkrad in den beiden das Interieur des Astras dominierenden Farbtönen gesattelt. Hinzu kommen noch die vielen in schwarz und beige lackierten Kunststoffteile. Und das war erst das Armaturenbrett!

Der „Violet Pearl“-Astra: Gebaut und nicht gekauft! Bild 763888

Von den König CL200 Sitzen mit gecleanten Kopfstützen oder den zahllosen weiteren lackierten und gesattelten Teilen war jetzt noch gar keine Rede. Die ganze Wahrheit zum Interieur der „Violet Pearl“ könnt ihr natürlich ebenfalls unter „Daten und Fakten“ nachlesen.

Alles schwarz und beige, Teil 2

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Dass Andreas auch in Sachen HiFi ordentlich aufgerüstet hat, muss man wahrscheinlich nicht extra erwähnen. Der GFK-Kofferraumausbau wurde ebenfalls im Stil der Fahrgastzelle veredelt. Inmitten des ehemaligen Stauraums thronen 2 Woofer der Audio System "X"-Serie. Jeder wird von einer eigenen Alpine Monoblock-Endstufe befeuert.

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Natürlich kommt auch die Fahrgastzelle nicht ohne Lautsprecher aus. In den an die Türpappen anlaminierten Doorboards verrichten „HX165“ von Audio System ihren Dienst, während die Eigenbau-Spiegeldreiecke den Hochtönern „HS28vol“ des gleichen Herstellers eine optisch ansprechende Bühne bieten.

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Huckleberry 11.04.14 um 16:51 Uhr
Kommt Live noch viel besser rüber

▸ Kommentar
Violet-Pearl 30.03.14 um 09:17 Uhr
Ein wirklich toller Artikel, vielen vielen Dank dafür
Besser als jede bisherige Magazinveröffentlichung der Pearl

Beste grüsse Andy

▸ Kommentar
Golffahrer91 26.03.14 um 12:22 Uhr
hamma geile Karre

▸ Kommentar

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