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Kommentare (0)  | Bilder(3) 2. Oktober 2017
// Community: Mit der Anschaffung ist es nicht getan!

Die größten Kostenfresser beim Auto – für diese 7 Dinge geht am meisten Geld drauf!

Der Besitz eines Autos ist immer ein kostspieliges Unterfangen. Bereits beim Autokauf muss – falls man sich nicht für eine Finanzierung oder ein Leasingmodell entscheidet – abhängig vom Fahrzeugmodell tief in die Tasche gegriffen werden. Doch die Anschaffung ist längst nicht der einzige Kostenfaktor, der beachtet werden sollte...


Anfallende Arbeiten in der Werkstatt wie zum Beispiel ein Reifenwechsel können schnell ins Geld gehen. © Depositphotos.com | roboriginal

Neben monatlichen Fixkosten – etwa für Versicherung und Steuer – sollte man auch die Kosten für den laufenden Betrieb und eventuelle Reparaturen nicht außer Acht lassen. Denn auch wenn der Kaufpreis für ein Auto vermeintlich günstig erscheint, können die Unterhaltskosten unter Umständen das Budget sprengen. Damit man bei den ganzen anfallenden Kosten nicht den Überblick verliert, haben wir die größten Kostenfresser in unserem Bericht zusammengefasst.


Anschaffungskosten

Beim Autokauf bzw. der Art der Bezahlung scheiden sich die Geister. Auf der einen Seite kann man sich das Geld ansparen und das Auto bar bezahlen, damit es auch direkt einem selbst gehört, andererseits ist es für viele schlicht und einfach nicht möglich, jeden Monat genügend Geld auf die Seite zu legen, um sich in absehbarer Zeit ein Fahrzeug kaufen zu können. Aus diesem Grund entscheiden sich bereits rund 40 Prozent der Neuwagenkäufer für eine Finanzierung per Kredit. Hierbei sowie bei Leasingmodellen empfiehlt es sich selbstverständlich, vorab diverse Angebote zu vergleichen, bei welchen es zum Teil sehr unterschiedliche Konditionen gibt.

Versicherungskosten


Die Autoversicherung stellt einen der größten Anteile an den Fixkosten des Fahrzeugs dar. © Depositphotos.com | belchonock

Auf die Autoversicherung entfällt sicherlich einer der größten Anteile der monatlichen Fixkosten, die für ein Fahrzeug anfallen. Diese sind natürlich auch davon abhängig, ob man sich für ausschließlich die Haftpflichtversicherung entscheidet, oder zusätzlich noch eine Teilkasko- oder sogar Vollkaskoversicherung in Anspruch nimmt. Auch hier sollte man sich daher die Zeit nehmen, einen detaillierten Vergleich durchzuführen, da nicht nur die monatlichen Prämien, sondern auch die Leistungen der Versicherung stark voneinander abweichen können. Vor allem sollte solch ein Vergleich regelmäßig durchgeführt werden, da sich die Angebote einzelner Versicherungen schnell ändern können, was durchaus Potential bietet, jährlich mehrere hundert Euro einzusparen.

Die Prämien hängen dabei von verschiedensten Faktoren ab. So spielen unter anderem die Schadensfreiheitsklasse des Fahrers, die Dauer des Führerscheinbesitzes, die jährliche Laufleistung des Fahrzeugs sowie Modell und Motorvariante des zu versichernden Fahrzeugs eine Rolle. Es bleibt allerdings das Risiko, dass bei einem unverschuldeten Unfall die Gegenseite die Zahlung verweigert. Will man auch auf diese Möglichkeit vorbereitet sein gilt es, sich hierfür zusätzlich abzusichern, um nicht auf den Kosten eines Rechtsstreits sitzen zu bleiben.

Steuerkosten

Bei den Steuerkosten, die jährlich anfallen, ist es ebenfalls stark davon abhängig, für welches Automodell man sich entscheidet. Die Kosten dafür setzen sich neben dem Baujahr des Fahrzeugs auch aus dessen Hubraum und der Emissionsmenge zusammen, die das Auto ausstößt. Dabei sind diese Faktoren natürlich voneinander abhängig, da beispielsweise eine ältere Oberklasselimousine mit hubraumstarkem Motor deutlich mehr Schadstoffe ausstößt und damit einem höheren Steuersatz unterliegt als ein neuer Kleinwagen mit kleinem, sparsamen Motor. Der Steuersatz hängt auch von der Antriebsart ab, sodass neu zugelassene Elektrofahrzeuge aktuell sogar steuerbefreit sind und generell schadstoffarme Antriebsarten wie etwa durch Erdgas mittels niedrigeren Steuern gefördert werden.

Kraftstoffkosten


Der Besuch an der Tankstelle verursacht ebenfalls hohe, regelmäßig anfallende Kosten. © Depositphotos.com | mauro.grigollo

Die Kraftstoffkosten sind natürlich auch ein nicht zu unterschätzender Posten, da diese häufig anfallen und die Preise ständig schwanken. Neben dem Automodell, das man besitzt, hängt die monatliche Belastung sehr davon ab, wie viele Kilometer man zurücklegt, ob diese innerorts oder außerorts zurückgelegt werden und nicht zuletzt von der eigenen Fahrweise. Auch beim Kraftstoff empfiehlt sich ein Anbietervergleich, da die Preise der unterschiedlichen Tankstellen oft merkliche Differenzen aufweisen und Tankstellenketten großer Konzerne häufig teurer sind als freie Tankstellen. Neben dem Kraftstoff verbraucht der Motor auch Öl, das man in die Kostenberechnung mit einfließen lassen sollte. Auch weitere Flüssigkeiten wie Frostschutzmittel und Reinigungsmittel für die Scheiben dürfen nicht außer Acht gelassen werden.

Reparatur- & Wartungskosten

Autofahren könnte so schön sein, wären da nicht die leidigen Werkstattbesuche, falls mal ein Verschleißteil ausgetauscht werden muss oder ein Bauteil defekt ist. Regelmäßige Posten bei den Unterhaltskosten sind zudem auch weitere Besuche der Werkstatt seines Vertrauens, die man für Inspektionen, Ölwechsel oder die ebenfalls anfallenden Abgas- und Hauptuntersuchungen einplanen muss. Die regelmäßige Kontrolle, bevor schwerwiegende Schäden entstehen sowie die Wahl der jeweiligen Werkstatt sind Faktoren, die die Gesamtkosten für die genannten Punkte der Reparatur- und Wartungskosten bei geschickter Planung im Vergleich deutlich senken können.

Nicht vergessen sollte man auch die Reifen, die man, falls man keine Ganzjahresreifen bevorzugt, als Variante für den Sommer als auch für den Winter, vorliegen haben sollte. Der Verschleiß sorgt in beiden Fällen außerdem dafür, dass man diese – abhängig von der Anzahl der Kilometer, der Belastung sowie der Fahrweise – regelmäßig austauschen muss. Dies stellt je nach Größe und Modell des Reifens sowie des Fahrzeugs einen nicht zu vernachlässigenden Posten dar.

Wertverlust

Unmittelbar nach Unterschrift des Kaufvertrages eines Neuwagens hat man ihn an der Backe – den Wertverlust des Fahrzeugs. Gerade im den ersten Jahres fällt er besonders stark ins Gewicht und lässt sich in der Regel kaum verhindern. Wie stark der Wertverlust ins Gewicht fällt, kann man jedoch im Voraus recht gut einplanen, wobei neben der Wahl der Fahrzeugmarke und des -modells auch die Motorvariante, die Ausstattung, die Art des Antriebs und nicht zuletzt die Farbe eine entscheidende Rolle spielen.

Sonstige Kosten

Neben den genannten Kostenfaktoren kann es viele weitere geben, die jedoch individuell von Fahrer zu Fahrer unterschieden werden müssen. So können beispielsweise Kosten für eine Garagen- oder Stellplatzmiete anfallen oder auch Mautgebühren und Kosten für Parken im öffentlichen Raum. Eventuelle Verkehrsvergehen, die in Bußgeldern und Strafzetteln resultieren können, müssen genauso berücksichtigt werden, wie Kosten, die für die Fahrzeugpflege und Reinigung aufgewendet werden. Weitere Kosten entstehen auch beim Kauf von Zubehör für das Fahrzeug, wie etwa einen Anhänger, Fahrradträger oder einen Kindersitz. Selbst kleinere Aufwendungen wie etwa einen Duftbaum, Handyhalter oder eine Umweltplakette sollte man bei seinen Überlegungen im Hinterkopf behalten.

Text: F. Fischer

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