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MINI John Cooper Works R56

29. September 2015
Tuner-Cars: OK-Chiptuning macht ordentlich Druck

Wer gerne Go-Kart fährt, aber eine Straßenzulassung benötigt, landet nicht selten bei einem MINI. Will man zudem noch flott unterwegs sein, lohnt sich die John Cooper Works-Reihe eigentlich immer - sogar für ein weiteres Tuningpaket.

Geht nicht, gibt's nicht: Setzt man sich in einen MINI John Cooper Works der R56-Baureihe, ist die Begeisterung eigentlich fast obligatorisch. Er beschleunigt trotz verhältnismäßig kleinem Triebwerk erstaunlich schnell, 211 PS sind einfach nicht zu unterschätzen. Doch trotzdem juckt es den ein oder anderen Tuner immer wieder in den Fingern, doch eine gehörige Leistungssteigerung vom einstigen Briten einzufordern.

Ähnlich erging es auch einem Exemplar, das bei OK-Chiptuning im tiefen Westen vorsprechen durfte. Im Fokus stand selbstredend das TwinTurbo-Aggregat, welches nun mithilfe eines Wagner Competition-Ladeluftkühlers inklusive Forge-Schlauchverbindung und Schubumluftventil etwas tiefer durchatmen darf. Zum Ausatmen dienen dem MINI John Cooper Works eine 100-Zellen-Downpipe sowie eine Evolution Abgasanlage samt Carbon-Endrohren der Marke Akrapovic. Das Ergebnis kann sich allemal sehen lassen: Die zuvor anliegenden Spitzenwerte korrigieren sich durch die Eingriffe von OK-Chiptuning auf stolze 262 PS sowie 407 Nm Drehmoment (nach DIN-Standard). Auch die Vmax darf mit nunmehr 255 Km/h von sich Reden machen.

Veredelung des Exterieurs darf nicht fehlen

MINI John Cooper Works R56 Bild 787028

Die Außenhaut des MINI John Cooper Works wirkt zwar eher schlicht denn besonders auffällig, dafür ging es dem Tuner aber maßgeblich um eine hochwertige Verarbeitung seiner Bauteile. Nebst Lufthutze und dem MINI-Emblem im Grill wurden auch Außenspiegel, Handgriffe, Tankdeckel sowie eine Antenne aus Carbon nachgerüstet. Für die notwendige Aerodynamik bei hohem Tempo kommen ein GT2-Diffusor und -Unterboden sowie zusätzliche Bremsbelüftungen zum Einsatz. Für die Karosserie nimmt eine glänzende Vollfolierung eine optische wie auch schützende Funktion wahr, als sichtbarer Kontrast dient die mattschwarze Folierung von Scheinwerferringen vorn und hinten sowie der Kühlergrillumrandung.

Ein Blick auf die Radhäuser des MINI John Cooper Works lässt Tunerherzen abermals höher schlagen: ATS-Felgen des Typs DTC Superlight Black Edition kommen rundum in 17-Zoll-Ausführung zum Einsatz, gepaart mit 215/40 R17-Pneus und 5-Millimeter-Distanzscheiben an der Vorderachse. Für eine komfortable wie auch sportlich dynamische Fahrt sorgt obendrein ein Bilstein B14-Fahrwerk samt verstellbarer Domlager.

Feinschliff im Interieur des MINI John Cooper Works

MINI John Cooper Works R56 Bild 787026

Ein Blick ins Innenleben des MINI John Cooper Works offenbart weitere Eingriffe à la OK-Chiptuning. Die Seriensitze sind Recaro Pole Position-Schalen gewichen, anstelle der Rücksitzbank dominiert jetzt ein Wiechers Clubsportbügel den hinteren Teil der Fahrgastzelle. Für's Auge gibt es zudem Carbon an Schaltknauf und Handbremsgriff, schwarze GT3-Türgriffe runden das Geschehen gemeinsam mit einer Schaltwegeverkürzung ab.

Daten & Fakten
Hersteller: MINI
Modell: John Cooper Works
Generation: R56
Serienmotorisierung: 1.6-Liter TwinTurbo (211 PS / 260 Nm)
Tuner: OK-Chiptuning
Tuningmotorisierung: 1.6-Liter TwinTurbo (262 PS / 407 Nm) gem. DIN-Messung

Text: P. Hünteler, Fotos: J. Miranda

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