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Kommentare (0)  | Bilder(3) 20. Januar 2017
// Community: Die Qual der Wahl

Neuwagen oder Gebrauchtwagen

Der Fahrzeugwechsel ist fast immer mit der Frage verbunden: Wird es ein Neuer oder doch ein Gebrauchtwagen? Und für welche Zwecke soll er dienen?


Credit: pexels.com / Unsplash.com

So ziemlich jeder dürfte bereits einmal vor dieser Entscheidung gestanden haben: Das bisherige Fahrzeug geht langsam dem Ende entgegen oder ist aufgrund der persönlichen bzw. familiären Situation nicht mehr zeitgemäß. Doch welches Modell soll es künftig sein? Und soll es ein Neuwagen werden oder genügt auch ein gebrauchtes Exemplar? Hier scheiden sich gerne mal die Geister, nicht nur aufgrund der finanziellen Mittel.

Über die letzten Jahre sind Neuwagen deutlich teurer geworden. Somit ein schlagkräftiges Argument, doch auf einen Jahres- oder Gebrauchtwagen zu setzen. Dafür muss man sich hier mit der womöglich eingeschränkten Auswahl des Gebrauchtwagenmarktes zufrieden geben. Zusätzlich stellt sich die Frage, ob das Nachfolgeauto vom Händler oder von privat gekauft wird.


Moderne Ausstattung oft nur mit Neuwagen


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Für solche, die ohnehin regelmäßig das Auto wechseln, weil ein Tuningprojekt nicht zulange in den eigenen Gefilden weilen sollte, kann der Gebrauchte durchaus eine Option sein. Je nachdem, wie sich das Tuningvorhaben gestaltet, werden sichtbare Abnutzungsspuren ohnehin durch einen Teiletausch verschwinden. Zudem gehört für viele Tuningfans das Überarbeiten und Aufbereiten ihres Gefährts ohnehin zum guten Ton. Wo die Geschmäcker jedoch speziell ausfallen, richtet sich die Entscheidung eher am favorisierten Fahrzeugmodell aus.

Viele private Tuner haben nämlich durchaus konkrete Vorstellungen, welches das nächste Projekt wird. Tut sich dabei nichts bei den deutlich günstigeren Gebrauchten auf, wird es manchmal zwangsläufig ein neues Exemplar. Zudem winkt hier auch eine besonders gefragte Option für Gutverdienende: Man kann sich sein Auto nach eigenen Wünschen konfigurieren und bestellen. Dabei spielt für Freunde der modernen Technik ebenfalls der neueste Stand der Komfort- und Assistenzsysteme eine Rolle. Diese machen das Fahren mitunter nicht nur deutlich angenehmer und einfacher sondern auch ein Stück weit sicherer.

Insbesondere stellt die moderne Ausstattung von Neuwagen einen wesentlichen Verkaufsaspekt für die Hersteller dar. Nicht nur das Bewusstsein für bestimmte Fahrzeugdetails ist beim Verbraucher gestiegen, sondern auch der Wunsch nach einer emotionalen Note. Dies haben die Autokonzerne in den vergangenen Jahren immer stärker beherzigt und bewusst in Ihre Vermarktung einfließen lassen. Die Entscheidung zwischen "neu" und "gebraucht" wird eben nicht nur rational, sondern gerne auch psychologisch beeinflusst.

Beim Kauf spielt auch Verhandlungsgeschick eine Rolle


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Wenn der Markt erst einmal gescannt und die bekannten Autoportale zum x-ten Mal durchforstet worden sind, steht die grundlegende Entscheidung für ein Modell, die Ausstattung sowie für die Neu-Gebraucht-Frage meist fest. Die oftmals nur vereinzelten in Frage kommenden Exemplare gilt es im nächsten Schritt genau unter die Lupe zu nehmen: Sind alle Systeme und Funktionen intakt? Hat das Fahrzeug bereits einen Unfall hinter sich? Wie ist der Stand der Wartung und Inspektionen? Je nachdem, für welche Dauer das Exemplar herhalten soll, sind diese Kritierien mehr oder weniger entscheidend beim Kauf.

Darüber hinaus ist natürlich auch oder sogar vor allem der Preis des Fahrzeugs für den letztendlichen Kauf entscheidend. Dieser bestimmt sich maßgeblich durch Alter, Laufleistung und sonstigen Erhalt des Autos. Je besser dieses erhalten (und damit für das nächste Tuningprojekt gebräuchlich) ist, desto höher dürfte der Verkäufer den Preis ansetzen. Doch nicht nur bei Gebrauchten sondern vor allem bei Neuwagen gilt: Der Käufer sollte in jedem Falle nachverhandeln. Viele Händler liefern sich zwar ohnehin schon Rabattschlachten bei neuen Autos, ein Verhandeln über zusätzliche Leistung wie Inspektion, Reifenwechsel oder gar die Inzahlungnahme des alten Modells ist jedoch ratsam.

Ebenso sollte man sich hinsichtlich der bevorstehenden Kfz-Versicherung hinreichend informieren. Das lässt sich zwar durch heutige Vergleichsportale relativ schnell einschätzen, etwas schwieriger wird es dagegen wenn es künftig um ein Tuningfahrzeug geht. Hier richtet sich eine Bemessung der zu erwartenden Police nicht nur an den Typklassen, sondern ebenso am Ermessen der jeweiligen Autoversicherung aus. Bei optischen Umbauen wie bei Showcars spielt dies eine untergeordnete Rolle. Beim Chiptuning jedoch wirkt sich die Leistungsanhebung durchaus auf Haftpflicht, Voll- wie auch auf die Teilkasko aus.

Text: P. Hünteler, Fotos: pexels.com

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