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Was bedeutet Car-Wrapping?

26. Februar 2013
Tuning-Lexikon: Car-Wrapping im Tuning-Lexikon erklärt

Der Begriff „Car-Wrapping“ ist in der Tuningszene vergleichsweise jung, hat sich allerdings in den vergangenen Jahren absolut etabliert. Unser „Lexikon der Szenebegriffe“ erklärt euch in diesem Artikel, um was es bei diesem Ausdruck geht.

Dass „car“ übersetzt „Auto“ bedeutet, muss aller Wahrscheinlichkeit nach keinem unserer Leser erklärt werden. „Wrapping“ bedeutet „Verpackung“ oder auch „Umhüllung“. Dementsprechend ist „Car Wrapping“ eine andere Bezeichnung für „Fahrzeugvollverklebung“ oder den in der Szene ebenfalls gängigen Ausdruck „Folierung“. Als „Fahrzeugumhüllung“ kommt eine selbstklebende, elastische und dehnfähige Kunststofffolie zum Einsatz, welche im Normalfall langfristig haltbar und im Bedarfsfall schnell und rückstandslos entfernbar ist.

Folierungen über Tuningszene hinaus verbeitet

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Mit entsprechender Folie sind auch spezielle Muster kein Problem

Die komplette oder teilweise Umhüllung eines Fahrzeugs mit Folie wird natürlich auch außerhalb der Tuningszene praktiziert. Ein bekanntes Einsatzgebiet ist zum Beispiel die Werbung. So begegnen wir täglich Fahrzeugen, die als Werbeträger dienen. Auch Einsatzfahrzeuge von Rettungsdienst oder Polizei erhalten durch die Beklebung mit Folie ihr unverwechselbares Äußeres.

Gründe für eine Fahrzeugvollverklebung

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Vorherrschend sind seidenmatte Folierungen

In der Tuningszene erfreut sich die Fahrzeugvollverklebung großer Beliebtheit. Dieser Umstand hat verschiedene Gründe. Neben dem zuvor genannten Fakt, dass die Kunststofffolie recht schnell rückrüstbar ist, ist sie im Normalfall zudem kostengünstiger umsetzbar als eine Komplettlackierung. In der Szene ist dies ein wichtiger Faktor, da Neulack aufgrund von häufigen Umbauten vergleichsweise oft nötig wird. Aber auch ohne diese finden Tuningenthusiasten immer wieder Gründe für optische Veränderungen der Außenhaut. Dank dem „Car-Wrapping“ sind diese oft günstiger und weniger aufwändig umsetzbar. Außerdem können so zum Beispiel Leasingfahrzeuge auf eine Art und Weise individualisiert werden, die normalerweise nicht möglich wäre. Hierbei kommt außerdem die Schutzfunktion der Kunststofffolie ins Spiel: Das Lackkleid von beklebten Fahrzeugen ist nämlich vor Steinschlägen, Kratzern und UV-Strahlung geschützt. Dieser Faktor kann natürlich auch bei Fahrzeugen ohne Leasingvertrag ausschlaggebend für die Entscheidung „pro Folie“ sein. Durch die „Unverbindlichkeit“ und die schnelle sowie relativ kostengünstige Umsetzung erfreut sich „Car-Wrapping“ auch bei Fahrzeughaltern außerhalb der Tuningszene wachsender Beliebtheit.

Folierung ist nicht gleich Folierung

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Hat der Folierer seine Arbeit richtig gemacht, kann sich das Ergebnis sehen lassen und der darunter liegende Lack wird dadurch auch noch geschont.

Qualität, Haltbarkeit und Optik einer Fahrzeugfolierung hängen nicht nur vom Folienhersteller sondern auch ganz entscheidend vom Verarbeiter ab. Es gibt unzählige „Car-Wrapping“-Anbieter, die zum Teil ganz unterschiedliche Ergebnisse abliefern. Je mehr Erfahrung der Ausführende aufweist, desto besser.

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Text & Fotos B. Planz

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