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Mercedes-AMG C 63 Coupé mit Biss

22. Dezember 2016
Tuner-Cars: So kommt der Affalterbacher dem Boden näher

Die aktuelle Generation Mercedes-AMG C 63 Coupé ist mit einem V8-Biturbo weiter auf Erfolgskurs. Doch trotz AMG-Stempel ist noch Tuningpotenzial vorhanden…

Ein Spaßgarant, wie er seit langem geliebt wird: Auch als Mercedes-AMG C 63 Coupé ist die Mittelklasse weiterhin im oberen Leistungssegment mit vertreten. Seine Namensgebung ist – wie so oft beim Thema Downsizing – eigentlich nicht mehr korrekt. Was früher mal als V8-Sauger mit reichlich Hubraum unter der Haube aufwartete, wird nun per Zwangsbeatmung kompensiert. Ein entscheidender Vorteil der Architektur: Das frühzeitig einsetzende maximale Drehmoment.

So bringt es das Mercedes-AMG C 63 Coupé in seiner Basisversion bereits auf satte 476 Pferde, gepaart mit 650 Nm schon ab 1.750 U/Min. Damit geht der Bolide in nur vier Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Wer sich hingegen für die S-Variante entscheidet, bekommt neben 510 PS nochmal 50 Nm mehr Drehmoment auf die Hinterachse. Der Ampelstart gelingt hier bereits in 3,9 Sekunden, mit AMG Driver's Package sind sogar 290 Km/h möglich.

Im Design etwas weicher geraten

Mercedes-AMG C 63 Coupé mit Biss Bild 807343
Technisch ist Daimler mit seinen Modellen ja nach wie vor auf Erfolgskurs. Die C-Klasse sollte da keine Ausnahme machen, ebenso wenig die AMG-Varianten. Doch gerade im Design lässt sich wie gewohnt ein Meinungsaustausch nicht vermeiden: Früher war es mit dem Rentner-Image meist etwas sanfter und rundlicher gehalten, vor gut acht Jahren wurde es dann äußerlich kantiger (was vor allem bei der E-Klasse zu spüren war). Mit dem Mercedes-AMG C 63 Coupé bleibt die Riege der Performancemodelle zwar optisch sportlich, doch die erneuten Rundungen weichen ein hartgesottenes V8-Coupé doch etwas auf.

Was die Kraft aber weiter eindeutig erkennbar werden lässt: Die trapezförmigen Endrohre an der Heckschürze. Dazu gesellen sich ein kurz gefasstes Heck sowie dezente Biturbo-Schriftzüge an den Kotflügeln des Mercedes-AMG C 63 Coupé. An der Front weisen eine Doppelstrebe im Grill sowie das feinmaschige Wabengitter den Weg: Vorwärts!

Es geht auch tiefer – mit einem KW Gewindefahrwerk

Mercedes-AMG C 63 Coupé mit Biss Bild 807334
Wem die Serienausführung des Mercedes-AMG C 63 Coupé leistungstechnisch zusagt, aber in puncto Handling oder Tiefgang nachlegen will, kommt an einem ordentlichen Fahrwerk kaum vorbei. Der Ausrüster KW automotive hat für eben dieses Modell sein renommiertes Gewindefahrwerk der Variante 3 auf den Markt gebracht. Damit lässt sich der AMG vorn zwischen 5 und 35 Millimetern dem Asphalt näher bringen, hinten bewegt sich der Spielraum zwischen 15 und 45 Millimetern.

Zudem birgt das Fahrwerk noch weitere Vorzüge: Mit separat einstellbarer Zug- und Druckstufe kann der Fahrer mit 16 bzw. 12 Klicks maßgeblich Einfluss auf Handling, Übersteuerungs- und das Lenkverhalten des Mercedes-AMG C 63 Coupé nehmen. Wem eine Möglichkeit zum Tieferlegen genügt, kann optional auch auf die günstigere Lösung der KW Gewindefedern ausweichen. Hier ist der Verstellbereich allerdings etwas eingeschränkter.
Daten & Fakten
Hersteller: Mercedes-AMG
Modell: C 63 Coupé (C205)
Motor: 4.0-V8-Biturbo
Leistung: 476 PS / 650 Nm (C 63) bzw. 510 PS / 700 Nm (C 63 S)
0-100 Km/h: 4,0 (C 63) bzw. 3,9 Sekunden (C 63 S)
Tuner: KW automotive

Text: P. Hünteler, Fotos: KW automotive

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