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Was bedeutet Bodykit?

23. Februar 2013
Tuning-Lexikon: Bodykit im Lexikon

Auch dieser Artikel unseres Tuning-Lexikons widmet sich wieder einem keineswegs neuen Begriff. Seit jeher wird der englische Ausdruck „body kit“ hierzulande benutzt, lediglich die Schreibweise differenziert. Wir erklären euch, was genau dahinter steckt.

Schon allein die Übersetzung der beiden Begriffe, aus denen sich „Bodykit“ zusammensetzt, verschafft Aufklärung. So könnte man in der deutschssprachigen Tuningszene eigentlich auch einfach von einem „Karosseriebausatz“ sprechen. Das Anbringen von einzelnen Anbauteilen wie zum Beispiel Seitenschwellern an ein Fahrzeug wird in der Szene nicht als „Verbauen eines Bodykits“ bezeichnet. Es ist üblich, dass erst von einem solchen gesprochen wird, wenn mehrere Karosseriebauteile verändert oder ergänzt werden. Typischer Umfang eines Bodykits sind vorderer und hinterer Stossfänger sowie Seitenschweller, die zusammen im Paket, sozusagen als „Stylingset“, erworben werden und optisch aufeinander abgestimmt sind. Ein solcher Karosseriebausatz kann natürlich auch weitere Bauteile wie zum Beispiel Lufthutzen und Spoiler umfassen. Bei manchen Bausätzen wird die Optik des jeweiligen Fahrzeugs so stark verändert, dass das ursprüngliche Modell kaum mehr zu erkennen ist. Solche Extrem-Bodykits, bei denen sogar die Scheinwerfer ausgetauscht werden und die Spurbreite angepasst werden muss, sieht man heutzutage oft bei asiatischen Fahrzeugen. Hierzulande waren solche Bausätze vor allem im vergangenen Jahrtausend sehr populär und kamen bei den verschiedensten deutschen Fabrikaten zum Einsatz.

Bodykits können mehr als einen Zweck erfüllen

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Manche Bodykits lassen nur noch erahnen an was für einem Auto sie verbaut sind

Abseits vom käuflich zu erwerbenden Bodykit als reines Stylingpaket gibt es auch spezielle Einzelanfertigungen, die meistens dazu dienen, ein bestimmtes Fahrzeug als ein anderes zu „verkleiden“. Ein Beispiel hierfür ist der berühmte 1972er Ferrari Daytona Spyder 365 GTS/4 aus der legendären TV-Serie „Miami Vice“. Bei diesem handelte es sich nämlich in Wirklichkeit um eine sehr viel preisgünstigere Chevrolet Corvette C3, die mit einem entsprechendem Bodykit versehen war.
Neben der optischen Komponente dienen Bodykits natürlich auch der Optimierung der Aerodynamik von Fahrzeugen. Bei der eher auf die Optik ausgelegten Verwendung von Bodykits in der Tuningszene tritt dieser Faktor eher in den Hintergrund, bei PS-starken Boliden im Renneinsatz wird er natürlich entsprechend höher bewertet.

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Text & Fotos B. Planz

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