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Was bedeuten eigentlich OEM und JDM?

3. Februar 2013
Tuning-Lexikon: OEM und JDM im Lexikon erklärt

Bedingt durch die Vielfalt der Szene gibt es unzählige Tuningstile. Manche tragen selbsterklärende Namen, andere umgangssprachliche Titel. Richtig schwierig wird es, wenn ein Stil mit einer Abkürzung betitelt ist. In Teil 3 unseres „Lexikons der Szene-Begriffe“ geht es um die beiden bekanntesten Vertreter letzterer Gattung.

Tuningstile wie „Showcar“ und „Racing“ haben auch für den Laien genügend Aussagekraft, um diesem ungefähr zu vermitteln, um was es geht. Vorausgesetzt natürlich, der Laie ist des englischen mächtig. Kriegt dieser jedoch Begriffe wie „OEM-Look“ oder „JDM-Style“ an den Kopf geworfen, ist aller Wahrscheinlichkeit nach Schicht im Schacht. Man kann davon ausgehen, dass auch viele „Nicht-Laien“ aus der Tuningszene nicht wirklich genau wissen, für was die beiden Kürzel stehen. Dank dem mittlerweile dritten Teil unseres Lexikons ändert sich das jetzt schlagartig.

OEM

Was bedeuten eigentlich OEM und JDM? Bild 720511
Je nach Auslegung des Stils können auch Mercedes-Felgen auf einem VW erlaubt sein

Das Kürzel steht für „Original Equipment Manufacturer“, was wörtlich übersetzt „Originalausrüstungshersteller“ heißt. Einfacher: Erstausrüster. Enthusiasten, die ihren Wagen im OEM-Stil tunen, legen Wert auf Originalteile und halten die Optik des Wagens trotz Veränderungen möglichst seriennah und „unverbastelt“. Oft wird der Begriff „OEM“ auch nicht nur strikt auf Teile des Herstellers des jeweiligen Wagens beschränkt, um die Auswahl an verfügbaren Komponenten zu erhöhen. So wird zum Beispiel in vielen Fällen die gesamte Volkswagen AG als Hersteller gewertet, was das Verbauen von Audi-Komponenten an einem Volkswagen innerhalb des OEM-Stils „zulässig“ macht. Für manche Tuningfans gelten Teile jedes beliebigen Autoherstellers als OEM-Teile. Ein Volkswagen mit Felgen von Mercedes Benz und Sitzen aus dem Hause Audi ist somit für sie auch ein Fahrzeug im „OEM-Look“. Die Auslegungen des Stils mögen variieren, die Bedeutung des Kürzels ist jedoch klar definiert.

JDM

Dieses Kürzel steht für „Japanese Domestic Market“, was in etwa „Japanischer Inlandsmarkt“ bedeutet. Ursprünglich steht diese Bezeichnung für die auf dem japanischen Markt erhältliche Ausstattungsvariante eines Fahrzeugs. In der Tuningszene steht das JDM allerdings für einen bestimmten Tuningstil asiatischer Fahrzeuge. JDM-Jünger verzichten zum Beispiel in der Regel auf Spoiler aus dem Zubehörhandel und auffällige Lackmodifikationen. JDM-Fahrzeuge werden auf eine Art und Weise modifiziert, die sich am japanischen Original orientiert, eben der JDM-Ausführung. In Sachen Tieferlegung und Felgenwahl werden natürlich oft Abstriche gemacht. „JDM“ ist „OEM“ also sehr ähnlich, weshalb wir sie auch in einen Artikel gepackt haben.

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