Autobatterie
Empfehlung für Autobatterie




































































































Einer der wichtigsten Energieverbraucher, der seine Energie ausschließlich von der Starterbatterie bezieht, ist der Starter bzw. Anlasser. Wird dieser nicht mit ausreichender Energie versorgt, so springt das Fahrzeug nicht mehr an, was eine der häufigsten Pannenursachen ist. Der Anlasser ist der Energieverbraucher, welcher die höchste Stromstärke benötigt. Beim Starten kann er schon einmal mehrere hundert Ampere aus der Batterie ziehen. Batterien für Fahrzeuge müssen also auch unter ungünstigen Bedingungen immer ausreichend Energie zur Verfügung stellen.
Doch nicht nur der Starter bzw. Anlasser benötigt Batterien. Auch viele andere Verbraucher im Fahrzeug müssen auch dann mit Energie versorgt werden, wenn das Fahrzeug stillsteht. Die meisten elektronischen Systeme benötigen Energie aus Batterien, um Daten zu speichern oder bestimmte Funktionen der Fahrzeugelektronik aufrechtzuerhalten. Gute Beispiele dafür sind Alarmanlagen und Wegfahrsperren sowie die per Funk gesteuerte Zentralverriegelung, die heute praktisch zum Standard bei der Fahrzeugausstattung gehört.
Aber auch die Beleuchtungsanlage am Fahrzeug kann elektrische Energie aus der Autobatterie benötigen, wenn beim Abstellen des Fahrzeugs das Parklicht verwendet werden soll.
Batterien für Kraftfahrzeuge sind in der Regel als Bleiakkumulatoren aufgebaut, da es sich hierbei um eine für Fahrzeuge besonders gut geeignete Art von Batterien handelt. Im Inneren der Batterien befinden sich mehrere Bleiplatten, die in Schwefelsäure eingetaucht sind. Die Schwefelsäure dient dabei als sogenannter Elektrolyt. Die elektrische Energie wird mithilfe chemischer Reaktionen in den Batterien gespeichert. Bleibatterien werden aus dem Grunde in Fahrzeugen verbaut, da sie problemlos nachgeladen werden können und im normalen Betrieb praktisch niemals vollständig entladen werden. Im Stand und beim Starten des Fahrzeugs wird der Autobatterie eine bestimmte Energiemenge entnommen, die ihr beim Fahren durch den Fahrzeuggenerator wieder zugeführt wird.
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Im Gegensatz zu vielen anderen Batterien handelt es sich um relativ geringe Entladungen bei den Batterien. Vollständige Entlade- und Ladezyklen gibt es normalerweise gar nicht. Was einer Starterbatterie allerdings zu schaffen machen kann, ist neben der Alterung eine niedrige Außentemperatur. Wie bei allen chemischen Energiespeichern, wird auch die Funktion einer Starterbatterie durch Kälte beeinträchtigt. Kommen hier noch ein gewisses Alter und somit ein Verschleiß der chemischen Bauteile hinzu, so kann die Batterie ihre Funktion nicht mehr erfüllen. Die Folge: das Fahrzeug springt nicht mehr an, was vor allem im tiefsten Winter häufig der Fall ist.
Es gibt verschiedene Parameter, die bei der Auswahl der richtigen Autobatterie eine wesentliche Rolle spielen. Dazu gehören folgende Punkte:
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[*] die Kapazität der Batterien in Amperestunden
[*] der sogenannte Kaltstartwert in Ampere
[*] die Lage des Pluspols der Batterien
[*] die Gehäuseabmessungen und die Gehäusebefestigung
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Meistens macht es Sinn, eine neue Autobatterie mit der gleichen Leistung wie der von der alten Starterbatterie einzusetzen. Am einfachsten ist es, die auf der Starterbatterie angegebene Kapazität zu notieren und eine Starterbatterie mit gleichen Werten einzusetzen. Dies gilt natürlich nur dann, wenn die Kapazität der alten Batterie ausreichend war und das Fahrzeug immer problemlos gestartet werden konnte. Ist dies nicht der Fall, so kann es sinnvoll sein, eine neue Batterie mit einer höheren Kapazität zu verwenden. Der eben erwähnte Kaltstartwert ist abhängig von der Kapazität der Batterien. Er wird häufig auch als Kaltprüfstrom bezeichnet.
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Die Gehäusemaße der Starterbatterie werden immer direkt am Boden gemessen, also einschließlich der Bodenleisten, die viele Batterien besitzen. Hierbei sollte jedoch immer die Höhe der Starterbatterie beachtet werden, vor allem dann, wird die Starterbatterie oben und nicht am Fuß befestigt. Batterien mit einer höheren Kapazität sind meist etwas größer. Viele Fahrzeuge bieten einen gewissen Spielraum, um auch Batterien mit größeren Abmessungen einsetzen zu können. Beachtet werden sollte auch, dass Batterien für Dieselfahrzeuge häufig immer noch eine höhere Kapazität haben müssen als solche für Fahrzeuge mit Benzinmotor.
Eine etwas höhere Kapazität kann auch dann Sinn machen, handelt es sich um ein Fahrzeug mit Start-Stopp-Automatik. Batterien für solche Fahrzeuge stellen Hochleistungsakkus dar, die sich besonders für den zyklischen Einsatz eignen, bei dem sie besonders oft entladen und geladen werden. Solche Batterien eignen sich übrigens auch sehr gut als reine Versorgungsbatterien für Wohnmobile, Boote und ähnliche Fahrzeuge.
Die Autobatterie ist ein essenzieller Bestandteil eines jeden Kraftfahrzeugs. Sie sorgt nicht nur dafür, dass der Motor startet, sondern versorgt auch alle elektronischen Geräte im Auto mit Strom. Daher ist es von zentraler Bedeutung, sie gut zu pflegen und regelmäßig zu warten, um ihre Lebensdauer zu maximieren und sicherzustellen, dass sie stets optimal funktioniert.
Erstens ist es wichtig, die Batterie sauber zu halten. Staub, Schmutz und insbesondere Korrosion auf den Batteriepolen können die Leistung beeinträchtigen. Ein einfacher Lappen, manchmal in Kombination mit einer milden Seifenlösung, reicht oft aus, um die Oberfläche sauber zu halten. Bei festgesetzter Korrosion auf den Polen kann eine Drahtbürste hilfreich sein. Darüber hinaus sollte regelmäßig geprüft werden, ob die Batteriepole fest sitzen und ob die Batterie selbst fest im Halter verankert ist, um Vibrationen und Bewegungen während der Fahrt zu vermeiden.
Des Weiteren sollte der Flüssigkeitsstand in Batterien, die noch gewartet werden können, regelmäßig überprüft und bei Bedarf mit destilliertem Wasser aufgefüllt werden. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass viele moderne Batterien wartungsfrei sind und ein Öffnen oder Nachfüllen von Flüssigkeit nicht erforderlich oder sogar schädlich sein kann.
Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Batteriepflege ist das regelmäßige Überprüfen ihrer Leistung. Mit einem Voltmeter kann man leicht feststellen, ob die Batterie noch die notwendige Spannung liefert. Sollte die Spannung zu niedrig sein, könnte dies ein Zeichen dafür sein, dass die Batterie aufgeladen werden muss oder dem Ende ihrer Lebensdauer nahekommt.
Zuletzt, aber nicht weniger wichtig, sollten Fahrzeuge, die über längere Zeiträume nicht genutzt werden, an ein Erhaltungsladegerät angeschlossen werden. Dies stellt sicher, dass die Batterie nicht tiefentladen wird, was ihre Lebensdauer erheblich verkürzen kann.